Firmengeschichte

Mit Stolz blickt die Klavierbauer-Familie Schmitz auf eine fast 140 jährige Berufstradition in nunmehr 5. Generation zurück.

Schon immer verstand die Familie Schmitz die berufsspezifische Ehrenamtstätigkeit als eine Verpflichtung, der man sich nicht verschließen sollte. Ununterbrochen bereits in 3. Generation stellt sie z.B. seit 1950 den Obermeister der Musikinstrumentenmacher- Innung Nordrhein & Westfalen/ Süd, Bernhard Schmitz führte als Bundesinnungsmeister jahrelang das deutsche Musikinstrumentenhandwerk etc. Ebenfalls drei Generationen übten bisher die verantwortungsvolle Tätigkeit eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Klaviere und Flügel aus.

Bernhard Schmitz

ab 1872

Senior Bernhard Schmitz erlernt in verschiedenen bedeutenden Klavierfabriken das Klavierbauer - Handwerk und macht sich anschließend in Münster i.W. selbstständig.

Heinrich Schmitz

ab 1918

Zusammen mit dem Sohn Heinrich, ebenfalls Klavierbaumeister, verlagert er den Betrieb im Anschluß an dessen Lehr- und Wanderjahre nach Essen/Ruhr, wo er schnell über die Stadtgrenzen hinaus für erstklassige Qualitätsarbeit bekannt wird.

Bernhard Schmitz

ab 1944

Am 16. April zerstören Bomben das Geschäftshaus an der Bismarckstraße, über 60 Klaviere und Flügel werden unter den Trümmern begraben oder verbrennen. Mit bloßen Händen zieht Heinrich Schmitz ein nahezu völlig zerstörtes Instrument aus den Schuttmassen, dieses bildet anschließend quasi den Arbeitsgrundstock für einen Neuanfang. Sohn Bernhard Schmitz, als Frontsoldat in russischer Gefangenschaft, wird von den Bolschewiken schnell als Spezialist erkannt und übersteht die Nachkriegswirren relativ unbeschadet als Konstrukteur in der Leningrader Klavierfabrik "Roter Oktober"

ab 1960

Eröffnung der neuen Geschäftsräume durch Heinrich und Bernhard Schmitz in der Hindenburgstraße 50-52, denen bald eine Erweiterung im Musikelektronikbereich im benachbarten "Am Waldthausenpark 15" folgt.

ab 2000

Die heutigen Geschäftsräume präsentieren sich hell und freundlich und bieten auf ca. 500 m2 Ausstellungsfläche die führenden Hersteller wie Bechstein und Yamaha sowie im digitalen Bereich Yamaha, Roland und Kawai.